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CV Josette UEBERSCHLAG
AUCUNE TRADUCTION DISPONIBLE

JOSETTE UEBERSCHLAG – LE CO-AUTEUR-REALISATEUR 


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Actuellement chercheur au laboratoire « CIMEOS » en Sciences de l’Information et de la Communication à l’Université de Bourgogne.

Docteur en Sciences de l’Information et de la Communication. Titre de la thèse : LE FILM À INTENTION HEURISTIQUE, UN MÉDIA EN FAVEUR DE L’APPRENTISSAGE DES SCIENCES, Approche du concept au niveau de l’école élémentaire.
Cette thèse a été choisie par l’Atelier national de reproduction des thèses (ANRT) afin d’être publiée.

Auteur d’une cinquantaine de documentaires produits par le Centre National de Documentation Pédagogique pour la télévision française (France 3, TV5 et Arte). 

 Auteur de Jean Brérault, l’instituteur cinéaste (1898-1973), Publications de l’Université de Saint-Étienne, 332 pages, 2007 et d’articles sur le cinéma documentaire.

Organisateur du colloque célébrant le centenaire de la mort d’Étienne-Jules Marey, Beaune le 15 mai 2004, sous l’égide du Collège de France.


 Sur Étienne-Jules Marey a publié :
– « École et Cinéma : Ethnographie des films scientifiques », Cinéma-École : Aller-Retour, Actes du colloque du même nom (nov. 2000), textes rassemblés par Didier Nourrisson et Paul Jeunet, Saint-Étienne, Publications de l’Université de Saint-Étienne, 2001, 279 pages, pp. 165-177.

– « Marey : Ne me prenez pas dans l’engrenage du cinématographe…. », Recueil des Travaux-tome 23, Société d’Histoire et d’Archéologie de Beaune, Beaune, Centre beaunois d’études historiques (CBEH), 2005, pp. 59-76.

– « Marey, ingénieur de la vie : de la locomotion humaine à la construction de modèles mécaniques », Actes des 26e journées internationales de Chamonix, Paris, Dires, 2005. 
– « Marey, théoricien de la marche », revue EPS 1, n°126, janv-fév-mars 2006, pp. 9-10.

– « Maurice Emmanuel, musicien beaunois, épaulé dans sa carrière par Marey », Bulletin de l’association des Amis de Marey et des Musées de Beaune, n°10, 2006, pp. 9-11.
– « Maurice Emmanuel ou l’énigme de la danseuse aux entrechats », Recueil des Travaux-tome 24, Société d’Histoire et d’Archéologie de Beaune, Beaune, 2006 Centre beaunois d’études historiques (CBEH), pp. 173-185.

 
Etienne-Jules Marey, les Auteurs
AUCUNE TRADUCTION DISPONIBLE

Les Auteurs

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Josette UEBERSCHLAG

Son CV 

Anne BRAMARD BLAGNY

Son CV 

 
Etienne-Jules Marey et Muybridge

Etienne-Jules Marey und Muybridge

Im Mittelpunkt unseres Anliegens steht das Treffen zwischen den beiden Männern, die eine sehr unterschiedliche Ausbildung absolviert haben; der eine ist Wissenschaftler, der andere Fotograf. Wie haben sie voneinander profitiert?


Der Abschnitt von Muybridges Lebensweg, der uns besonders interessiert, umfasst die Jahre 1878 bis 1881/1882:

1878: Es ist das Jahr, indem Muybridge versucht, die Antwort auf eine Wette über das Galopp des Pferdes zwischen Lelan Stanford, dem ehemaligen Gouverneur von Kalifornien, und einem gewissen James R. Keene zu finden.

1881-1882: Anlässlich eines europäischen Turniers geht Muybridge auf Mareys Einladung ein und besucht ihn am 26. September 1881 in Paris. Eine Vorstellung von Projektionen wird organisiert und es entwickelt sich eine Diskussion. Muss man die Position des Aufnahmegeräts ein für alle Mal fixieren, um eine Bewegung einzufangen, oder muss man Bewegungen, d.h. hier die Gangarten des Pferdes, aufnehmen, indem man das Gerät wie bei einer Kamerafahrt bewegt?

Bei Muybridge wird die Bewegung nämlich von 24 Fotoapparaten aufgenommen, die sich entlang des Weges des Pferdes befinden. Das Pferd tritt bei seinem Weg auf Drähte, die die Blenden der Kameras auslösen.
Marey hat mit der „graphischen Methode“ gerade erst gezeigt, dass sich ein Pferd im Galopp in sehr kurzer Zeit auf nur einem seiner Vorderbeine entspannen kann. Die vollständigen Ergebnisse seiner Forschung sind in „La Machine animale“ (1873) veröffentlicht. Das Buch, das 1874 in die englische Sprache übersetzt wurde, kommt im Büro von Lelan Stanford an, vernarrt in Pferde, der beschließt, auf diese unglaubliche Sache (ein Pferd auf nur einem Bein, ist das möglich?), an die er glaubt, zu wetten, indem er Muybridge darum bittet, ihm mit Hilfe der Fotografie einen unbestreitbaren Beweis zu verschaffen.

Muybridge arbeitet fortan an einem kostspieligen Apparat, der schwierig zu bauen ist. Doch das macht nichts, denn Lelan Stanford ist unglaublich reich. Muybridge schreibt am 17. Februar 1878 an Gaston Tissandier, Leiter der Zeitschrift „La Nature“. Er bittet ihn darum, seine Arbeiten über den Galopp des Pferdes zu veröffentlichen und Herrn Professor Marey zu danken, der Gouverneur Stanford dazu inspiriert hat, das Problem um die Fortbewegung des Pferdes mit Hilfe des Fotografie zu lösen. Der Artikel von Muybridge wird am 14. Dezember 1878 in der 289. Ausgabe von „La Nature“ veröffentlicht. Die fotografischen Aufnahmen werden im Juni auf dem Kalifornischen Anwesen von Lelan Stanford erstellt.

Marey, der immer die Veröffentlichungen in „La Nature“ liest, sobald sie erscheint, beeilt sich, Gaston Tissandier zu schreiben, um ihn darum zu bitten, ein Schreiben an Muybridge weiterzuleiten: Der Brief von Marey vom 18. Dezember 1878 erscheint in „La Nature“ (28. Dezember 1878, 291. Ausgabe).

Von diesem Augenblick an schlägt Marey Muybrudge einen einzigen Fotoapparat an einem festen Standpunkt vor, um die wirkliche Bewegung festzuhalten. „Um das Rätsel um den Flug des Vogels zu lösen, träumte ich von einer Art Fotogewehr, das den Vogel in einer Einstellung oder besser noch in einer Reihe von Einstellungen einfangen und die aufeinanderfolgenden Phasen der Bewegung seiner Flügel festhalten würde.“ Marey erlegte sich „einen einzigartigen Blickwinkel“ auf, der die Bewegung nicht verformen sollte. Das Fotogewehr, von dem Marey träumte, würde erst Ende 1881 einsatzbereit sein.

 

Kennt man die Reaktionen von Muybridge auf Mareys Vorschläge? Hat Muybridge sich auf seiner weiteren Reise durch Europa und bei seiner Rückkehr in die USA an sein Treffen mit Marey erinnert? In welcher Hinsicht?

 

Wie sah er Marey? Welchen Eindruck machte er auf ihn?

 

Josette Überschlag
 
CIMEOS – Universität von Burgund




 
Etienne-Jules Marey und Duchamp

Etienne-Jules Marey und Duchamp

Gespräch von Marcel Duchamp mit dem französischen Kunstkritiker, Journalisten und Schriftsteller Pierre Cabanne – Paris, Belfond, 1967, Neuauflage Somogy, 1995.
Zu „Akt, eine Treppe herabsteigend“:

Pierre Cabanne: In „Akt, eine Treppe herabsteigend“, lässt sich da wirklich kein Einfluss des Kinos feststellen?

Marcel Duchamp: Doch, natürlich. Das ist die Sache von Marey…

Pierre Cabanne: Die Chronofotografie?

Marcel Duchamp: Ja, ich habe in einer Illustration in einem Buch von Marey gesehen, wie er bei Menschen die fechten, oder bei Pferden im Galopp mit einem System von Strichen verschiedene Bewegungen abgrenzt. […] Das gab mir die Idee zu „Akt, eine Treppe herabsteigend“.

Über dieses Werk, das direkt von Marey beeinflusst wurde, schrieb Duchamp:
„Diese endgültige Version von „Akt, eine Treppe herabsteigend“, gemalt im Januar 1912, ist die geistige Verbindung vieler Interessen, darunter das Kino, noch in den Kinderschuhen, die Aufgliederung von statischen Positionen in der Chronofotografie von Marey in Frankreich, von Eakins und Muybridge in Amerika.

Gemalt, so wie er jetzt ist, in dumpfen Holzfarben, existiert der anatomische Akt nicht oder kann zumindest nicht gesehen werden. Denn ich habe vollständig auf die natürliche Erscheinungsform eines Aktes verzichtet, indem ich nur diese 20 unterschiedlichen statischen Positionen des Herabsteigens in aufeinanderfolgenden Szenen dargestellt habe.

Bevor ich das Gemälde 1913 der „Armory Show“ in New York präsentiert habe, hatte ich es im Februar 1912 an den Salon „Indépendants de Paris“ geschickt. Aber meine Künstlerfreunde mochten es nicht und baten mich darum, wenigstens den Titel zu ändern. Aber anstelle einer Änderung nahm ich es zurück und stellte es im Oktober des gleichen Jahres im „Salon de la Section d’Or“ aus, dieses Mal ohne Widerspruch.

[…]

Ich fühlte mich eher als Kubist denn als Futurist im Angesicht der Abstraktion von „Akt, eine Treppe herabsteigend“: Die allgemeine Erscheinungsform und die bräunliche Färbung des Bildes sind klar kubistisch, auch wenn der Umgang mit der Bewegung einige futuristische Anklänge hat.“

Der Akt ist eine kodifizierte Repräsentation, die gewissen Kriterien folgt. Nun posiert der Akt hier aber nicht, sondern wird als bildliche Darstellung einer Bewegung gezeigt. Dadurch entsteht ein Bruch mit den Grundlagen des klassischen Akts. Dieses Gemälde weist nämlich auf die Grundsätze des kubistischen Aktes hin, indem es sich etwas von diesem entfernt.

Tatsächlich findet man in ihm Kompositionen, Formen, den Willen, die Geometrie und die Figuren zu schätzen, zwei Erscheinungsformen der gleichen Figur im Raum. Eine Sache ist allerdings unerwartet: Es gibt eine gewisse Dynamik, obwohl die Kubisten die starre Form priesen. Das Gemälde stellt daher in gewisser Hinsicht eine Anfechtung des Kubismus dar. Dieser Wille, die Bewegung zu erfassen, verweist auf den Futurismus (in Italien im Kreise des Poeten Marinetti entstanden) und wird einer der ersten Brüche in der modernen Ästhetik sein, die Duchamp herbeiführen will.

Dieses Werk von Duchamp scheint gleichzeitig den Futurismus herauszufordern. Denn dieser sah im „Manifeste technique de la peinture futuriste“ (technisches Manifest der futuristischen Malerei) aus dem Jahr 1910 „das Verbot des Aktes in der Malerei für 10 Jahre“ vor.
 
Etienne-Jules Marey, les partenaires confirmés

Etienne-Jules Marey, bestätigte Partner

-    Telessonne (Frankreich)
-    Moving-Angel GmbH (Deutschland)
-    Africa TV (Österreich)
-    Czech TV (Tschechien)
-    TVP (Polen)
-    CANAL 32
-    Ars Numerica
-    Regionalrat von Franche-Comté
-    Generalrat der Côte d’Or
-    Cinémathèque Française
-    Italienische und französische Botschaft
-    Dokumentarabteilung von Stanford
-    Camerata von burgund
-    Auditorium Dijon
-    Amis de Maurice Emmanuel


In Kooperation mit Moving Angel GmbH